Deutschland 2026; Regie: Jutta Brückner; Mit: Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl, Nina Kunzendorf, Samuel Finzi
Film um eine Archäologin, die mit einer neuen Assistentin eine bedeutende Entdeckung aus dem Moor untersuchen will, während sie mit der Erinnerung an ihre jüngst verstorbene Mutter ringt.
Man hat in jeder Szene des Films das Gefühl, dass sie genau so sein muss, genau an dieser Stelle des Emotionsstroms platziert sein muss. Geschickt schaltet der Film um zwischen Realität und Imagination, meist kann man die Ebenen unterscheiden, und wo nicht, da soll es so sein.
kinozeit
„Im Spiegel meiner Mutter“ zeigt im Gegenteil, wie hartnäckig und immer wieder neu ein ungeklärtes Mutter-Tochter-Verhältnis seine Macht entfalten kann.
Filmdienst
Symbolisch stark aufgeladen, entziehen sich Bilder und Erzählung der Eindeutigkeit und entgehen mit inszenatorischer Lust und hervorragenden Darstellerinnen einer allzu expliziten Ausformulierung der Seelenlagen.
Filmdienst
Vom beinahe lyrischen Beginn bis zum überraschenden Schluss wird hier eine Mutter-Tochter-Beziehung verhandelt. Das ist sehr gut gelungen – nicht als Monument einer möglicherweise feministisch zu nennenden Filmsprache, sondern als mit weiblichem Scharfblick beobachtete Bestandsaufnahme einer Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen ist.
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