Österreich/Deutschland 2025; Regie: Markus Schleinzer; Mit: Sandra Hüller, Caro Braun, Godehard Giese, Maria Dragus, Robert Gwisdek
Im 17. Jahrhundert erscheint ein Soldat in einem protestantischen Dorf und behauptet, der Erbe eines verwaisten Gutshofs zu sein. Hinter dem geheimnisvollen Fremden verbirgt sich jedoch eine Frau, die sich als Mann ausgibt. Im Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung heiratet sie als Gutsherr die Tochter eines Großgrundbesitzers, doch auf Dauer bleibt ihr Geheimnis nicht verborgen.
Ein fiktives Frauenporträt, das auf historischen Berichten basiert und Fragen nach dem Wesen von Freiheit, Identität und Geschlecht stellt.
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Wann war Sandra Hüller eigentlich das letzte Mal nicht großartig?
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In seinem lose auf historischen Fakten basierenden Drama „Rose“ erzählt Markus Schleinzer in stilisierten Schwarz-weiß-Bildern und mit einer perfekt besetzten Sandra Hüller von einer Frau, die sich als Mann ausgibt. Die zwar lügt und betrügt, dies aber nicht aus niederen Instinkten, sondern um ein Maß an Freiheit zu gewinnen, dass die Welt, in der sie lebt, ihrem Geschlecht ansonsten verwehrt.
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Preise: Internationale Filmfestspiele Berlin 2026, Beste Haupdarstellerin, Sandra Hüller