Frankreich, Deutschland 2025; Regie: Lucile Hadzihalilovic; Mit: Marion Cotillard, Clara Pacini, August Diehl, Gaspar Noé, Marine Gesbert
Eine junge Ausreißerin findet in den 1970er-Jahren Unterschlupf in einem Filmstudio und gerät in den Bann einer mysteriösen Schauspielerin, die die von dem Mädchen verehrte Schneekönigin aus Hans Christian Andersens gleichnamigem Märchen verkörpert. An ihrer Seite steigt die junge Waise zur Schauspielerin auf und kommt der Diva und der von ihr gespielten Schneekönigin dabei gefährlich nahe.
Die fein inszenierte, nahtlos zwischen Märchen- und Filmset-Realität wandelnde Geschichte erschafft eine wunderschöne Form der Fantastik.
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Wieder erzählt sie dabei eine Geschichte, die mit fantastischen und surrealen Elementen nach ihrer ganz eigenen, unverkennbaren Poetik sucht.
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Gleichzeitig entwickelt der märchenhafte Bilderreigen eine hypnotische Kraft. …Immer wieder schafft es die Regisseurin aber, einen eigenartigen Zauber zu versprühen.
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Leinwandstar Marion Cotillard als exzentrische Diva und unterkühlte Schneekönigin. Hat man „Herz aus Eis“ einmal gesehen, mag man sich eine andere Schauspielerin in der Rolle gar nicht mehr vorstellen.
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Was ebenfalls beeindruckt: …die fantastisch angehauchte Erweckungsgeschichte deckt eine große thematische Bandbreite ab. Einsamkeit, Trauer, gefährliche Obsessionen, der Schein der Filmwelt, das Loslassen der Vergangenheit, toxische Abhängigkeit – all diese Aspekte kommen in Hadžihalilović‘ neuer Regiearbeit zum Tragen.
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Preise: Berlinale 2025, Silberner Bär für eine herausragende künstlerische Leistung