Die progressiven Nostalgiker

geschrieben am: 28.02.2026 von: Alexandra Berchtold in Kategorie(n): April 2026

Frankreich/Belgien 2025; Regie: Vinciane Millereau; Mit: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne, Maxim Foster

Ein französisches Ehepaar aus kleinbürgerlichen Kreisen verschlägt es unversehens aus dem Jahr 1958 in die Gegenwart, wo es mit Emanzipation, Diversität und Digitalisierung konfrontiert wird. Während die Frau ihre ungekannten Freiheiten aber schnell zu nutzen versteht, hadert der Mann schwer mit dem Verlust seiner Privilegien.

Die unterhaltsame Komödie über ein Ehepaar, das aus dem Jahr 1958 ins Heute katapultiert wird, kombiniert Witz und Nostalgie… Tatsächlich entpuppt sie sich immer mehr als zwar überaus vergnügliche, aber nebenbei durchaus nachdenkenswerte Betrachtung über den unaufhaltsamen Wandel, über das, was wirklich zählt … und natürlich karierte Caprihosen.
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Das einfallsreiche Drehbuch bietet eine schier unerschöpfliche Fülle an Gags und Witzen, nicht nur durch den äußerlichen Kontrast zwischen gestern und heute, sondern auch über den durchaus nachvollziehbaren Culture Clash
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Mit hohem Tempo, Slapstick und klaren Kontrasten nutzt die Komödie das Zeitreise-Genre, um Patriarchat und Nationalismus satirisch zu hinterfragen. Die Darsteller spielen den Kulturschock genüsslich aus und sorgen für viel Komik, …
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Mit dem Zeitreise-Motiv schöpft der Film jede erdenkliche komische Situation aus und treibt den Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf die Spitze. Didier Bourdon und Elsa Zylberstein blödeln herrlich überdreht durch den Film und haben sichtlich Spaß an dem Kulturschock, den ihre Figuren durchleben.
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