„Mit Abstand das Beste“, eine geladene, humoristische Riesen-Packung mit vielen aktuellen, vulnerablen und infektiösen Texten, gespickt mit komischen Klassikern seines satirischen Schaffens. Mit diesem schillernd scharfsinnigen Kabarett-Programm voll leichtfüßiger Bissigkeit schafft Reis ein ganz neues Wirus-Gefühl. 

Mögen die hygienischen Rahmenbedingungen noch so kulturfeindlich und spaß-bremsend sein, für die Nähe zum Puls der Zeit gilt keine Kontaktbeschränkung. Und Thomas Reis ist immer ganz nah dran, „es gelingt ihm stets, sein Kabarett so frisch zu halten wie Kopfsalat aus der 3-Sterne-Küche“ (WDR 5). 

„Mit Abstand das Beste“ ist es, den Humor nicht zu verlieren, und dafür ist Kabarett à la Thomas Reis sicher mit Abstand das Beste.

Fest steht jedoch mit nahezu gewisser Wahrscheinlichkeit, dass Sie diesen Künstler in unserem Hause live erleben können, das schwören wir feierlich, so wahr uns Robert Koch helfe. Zeigen Sie Covid-19 die rote Karte! Wir werden lernen müssen, zusammen mit dem bösartigen, kleinen Racker zu leben. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, überleben Sie gut und gehen Sie mal wieder raus, denn Back to lives matters auch.

„Kult-Kabarettist ohne Obergrenze für schwarzen Humor“
(SWR 3)

„In puncto Scharfzüngigkeit spielt er in der Champions League. (…) So sieht brillantes Kabarett aus, in dieser Qualität eine absolute Extra-Klasse.“
Laudatio Kleinkunstpreis BW

Das ist größtes Kino in Sachen Kabarett.
Wiesbadener Kurier

Reis ist furchtbar gut.
Südkurier

TV: Die Anstalt, Mitternachtsspitzen, Markus Lanz, Das aktuelle Sportstudio, Satirefest

Preise: Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg 2020, Paulaner Solo, St. Ingberter Pfanne

Euro 22,- AK

Deutschland, 2021; Regie: Karoline Herfurth; Mit: Karoline Herfurth, Nora Tschirner, Martina Gedeck, Joachim Krol, Emilia Schüle, Maximilian Brückner, Friedrich Mücke

Einem Idealbild nachzueifern kennt fast jeder von uns. Mütter, Töchter, Männer, Alt und Jung stecken im permanenten Optimierungswahn. „Wunderschön“ erzählt ihre Geschichten.

Regisseurin (und Ensemblemitglied) Karoline Herfurth nimmt in ihrem dritten Spielfilm den Selbstoptimierungswahn aufs Korn.
programmkino

Beschwingt erzählter und liebevoll beobachteter Episodenfilm mit lebensbejahender Botschaft. Der neue Film von Karoline Herfurth erzählt von fünf Frauen, die jede für sich eine Antwort auf die Frage suchen, was Schönheit eigentlich ist. Und welche Bedeutung sie in unserem Leben einnimmt.
Auf leichtfüßige Art gelingt Karoline Herfurth ein berührender und hoch unterhaltsamer Blick auf eine ewige Frage. Prädikat: Besonders wertvoll. FBW

Spitzzüngige Dialoge und ein hochkarätiges Ensemble
Filmdienst

WUNDERSCHÖN – ein Film nah am Leben, ehrlich und hoffnungsvoll.
zeise.de

„Anarchisch, verrückt, brillant“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von Gankino Circus. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation! Irrsinn & Idyll zeigt die volle musikalische und charakterliche Bandbreite der vier Dietenhöfner Wunderknaben und lässt gleichzeitig den Wahnsinn hinter der fränkischen Dorfidylle hervorschimmern. Ein Abend voller fränkischer Hochkultur, bulgarischer Balkanrhythmen und heißer Trommelsoli. Gute Witze, schlechte Witze, Striptease und Hits.

Anarchisch, verrückt, brillant.
Süddeutsche Zeitung

Ein wahres Feuerwerk an virtuoser Genialität! Eine gigantische Show, die ihresgleichen sucht!
Südkurier

Ein kabarettistisches Spektakel der Extraklasse!
Augsburger Allgemeine

Ist es Weltmusik, Volksmusik, Musikkabarett oder Zirkus? Von allem ein bisschen. Ihre Musik geht ans Herz und in die Beine, ihr schwarzer Humor hat Biss. Gankino Circus sind hervorragende Geschichtenerzähler und Musiker in einem. Und deswegen ein wahrhaft bravouröser Weltmusikexport aus Deutschland.
Jurybegründung für den Weltmusikpreis Creole Bayern 2019

Preise: Deutscher Weltmusikpreis RUTH, Weltmusikpreis Creole Bayern

Manchmal ändern sich die Dinge im Leben so, dass man feststellen muss, dass man selbst gar nicht so wichtig ist. Und das ist für Stefan Danziger ein befreiendes Gefühl. Er nimmt sich und seine Bedeutungslosigkeit auf die Schippe. Angefangen bei ganz persönlichen, alltäglichen Dingen bis hin zu weltgeschichtlichen Ereignissen, die vielleicht nur durch Scheitern möglich wurden. Stefan Danziger zeigt auf, dass Misslungenes allemal witzig ist.

„Seine Comedy beleuchtet Geschichte und die Geschichten dahinter, kulturelle Widersprüche und Absurditäten des Alltags.“

TV: Nuhr im Ersten, Pufpaffs Happy Hour, SWR Spätschicht, 3sat Festival

Preise: Prix Pantheon (Publikumspreis) 2021, Stuttgarter Besen, Goldener Besen 2020, Sieger Jurypreis und Publikumspreis St. Ingberter Pfanne 2017, Spezialist 2018

Euro 20,- AK

Vier Barhocker, vier Mikrofone, vier Stimmen. Nach dem furiosen Erfolg in der Elbphilharmonie gehen LaLeLu mit ihrem Programm „unplugged“ auf Deutschlandtour.
„Wir wollten unseren Fans und auch uns selbst den langjährigen Wunsch nach einem Abend zum Zuhören und Genießen erfüllen und haben ein Konzert voller Energie und ungeheurem Spaß kreiert.“
Die Hamburger Vollblut Musiker haben ein verblüffend anderes Programm zusammengestellt voller mitreißender neuer Songs und grandioser Jazz-, Oper- und Schlagertitel aus 25 Jahren Bandgeschichte. Das Ergebnis: Ein Abend, der von der Leidenschaft für A cappella lebt und zugleich großartiges Entertainment ist.
Jeden Abend Standing Ovations, Fans mit wundgeklatschten Händen, Tränen in den Augen vor Lachen und vor Bewegtheit: LaLeLu unplugged, das Elbphilharmonie-Programm, begeistert eingefleischte LaLeLu Fans genauso, wie jene, die noch nie in einem Konzert der A Cappella Fab 4 gewesen sind. Lassen Sie sich überraschen!

Der Ruf des Ensembles weit über die Grenzen ihrer Hamburger Heimat hinaus fußt nicht nur auf der musikalischen Qualität schmelzender Stimmen, sondern auch auf dem Bruch dieser Qualität mit charmanter Selbstironie. Ein höchst unterhaltsamer Auftritt zwischen Augenzwinkern und hochkreativem Handwerk.
Hamburger Abendblatt

Was dann an Stimmbandakrobatik und Unterhaltungskomik geboten wurde, übertraf wohl sämtliche Erwartungen.
Südkurier

Furios, wie sie mit Musik umgehen, wie sie beim Singen Glanz entfalten und diesem mit kabarettistischem Drive parodistische Irrlichter aufsetzen.
Mainzer Rheinzeitung

Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist ja keine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrlichen Satz „Der ist bei der Sitte“?
Kein ernstzunehmender Krimi kam früher ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur Lösung eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an eine Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen.
Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der Sitte, und das ganz ohne Krimi und Polizei, ja meist gar ohne Sex. Nicht mehr lange, und die Moral wird in Deutschland genauso gut bewacht wie bei den Chinesen. Noch fehlt uns deren Sozialpunktesystem, dafür haben wir Twitter. Was in China die Diktatur erledigt, übernimmt hier der Mob. Dort digitale Aufrüstung, hier Entrüstung.
Welch ein fantastisches Klima für Satire! Das meint zumindest Tretter, der sein Glück kaum fassen mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen – wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Soweit ist es zwar noch nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkenträger, die wir schon haben, zeigt doch: Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“ Man ahnt: Das kann ja heiter werden – so sehr, dass danach wieder getwittert wird. Oder nochmal Tretter: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Humor.“

Seine Pointen sind exzellent gesetzt. […] Da steht ein äußerst scharfsinniger und gewitzter Mann auf der Bühne, dessen Seziermesserschnitte genau in die Wunden treffen. […] Das ist Satire vom Allerbesten.
Süddeutsche Zeitung

TV: Die Anstalt, Satiregipfel, Scheibenwischer, Mitternachtsspitzen, schlachthof, Spätschicht

Preise: Deutscher Kleinkunstpreis, Deutscher Kabarettpreis, Bayerischer Kabarettpreis, Salzburger Stier, Jurypreis des Berliner Kabarett-Theaters „Die Wühlmäuse“

Euro 22,- AK

Simon Pearce ist Schauspieler, Comedian und Kabarettist. Und ja, er ist schwarz. In seinem ersten Soloprogramm „Allein unter Schwarzen“ erzählt Simon Pearce mit viel Humor und Ironie, wie es ist, als Schwarzer mitten im tiefsten, schwarzregierten Bayern aufzuwachsen und zu leben. Immer wieder macht er skurrile und schräge Begegnungen, hat es mit offenem oder verstecktem Rassismus zu tun, dann wieder mit übertriebener political correctness. Diese Erlebnisse bringt der Comedian auf die Bühne. Gesellschaftskritik üben, ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern augenzwinkernd und mit viel Ironie. Das Publikum durchs Lachen zum Nachdenken zu bringen und mit Vorurteilen brechen, dass ist Simon Pearces Ziel. Auch wenn den Zuschauern bei seinen tragikomischen Anekdoten das Lachen oft im Hals stecken bleibt. Egal ob Land oder Stadt, Osten oder Süden – Engstirnigkeit, Rassismus und überkorrekte Befangenheit finden sich überall. Da hilft manchmal nur eine ordentliche Portion Humor. Und die bringt Simon Pearce auf jeden Fall mit.


Als Shooting-Star gilt übrigens schon jetzt der schwarze Kabarettist Simon Pearce
Süddeutsche Zeitung

Simon Pearce, dessen künstlerische Bandbreite von Volkstheater über Film zur Comedy und Kabarett reicht, gilt nun auch als Senkrechtstarter der Stand Up Szene. Ausgestattet mit hohem komödiantischem Talent erzählt der Halbnigerianer und Urbayer auf äußerst sympathische, lockere Art von seinen Erfahrungen als „Afrobayer“ unter Generalverdacht und dem damit verbundenen Kulturclash.
BR Bayrisches Fernsehen

Schwarzer Humor!
Süddeutsche Zeitung

Ein ziemlich cooler Shooting-Star
Mittelbayrische Zeitung

TV: Vereinsheim Schwabing, BR Schlachthof, Satire Gipfel, Nuhr im Ersten, TV Total, „Blickpunkt Spot“, „Stand up Migranten“, NightWash“, Tatort, Kanal Fatal, Die Rosenheim-Cops, Synchronsprecher – Michael Faustino in „Eine schrecklich nette Familie“

Preise: Jury Preis des ARD Toleranz Slams 2014

Gewohnt bissig-unterhaltsam und höchst aktuell nimmt Chin Meyer, Deutschlands bekanntester Finanzkabarettist, private und politische Verheißungen und Glücksversprechen ins Visier. Denn Chin Meyer ist sicher: Wir wünschen uns alle eine ausgeprägte Komfortzone und ein „Leben im Plus“. Doch was passiert eigentlich, wenn wir dem Unerklärlichen wie einem Hybrid aus Hippie und Kapitalist (Mark Zuckerberg) oder aus Staatschef und Idiot (suchen Sie sich jemanden aus) oder gar den Algorithmen die Macht über uns überlassen? Manche finden Digitalisierung 4.0 ganz toll und plaudern ungehemmt mit ihren neuen Freundinnen „Siri“ und „Alexa“, bis der Sattelschlepper mit der gerade bestellten Mega-Lieferung veganer Smoothies vor der Tür hält. Oder die NSA. Oder beide zusammen. Zeitgleich räumen reiche Eliten der Volksgemeinschaft per Cum-Ex und Cum-Cum-Deals in kürzester Zeit die Konten leer. Die Politik kreist derweil um sich selbst, surft auf dem „Ministeriums-Karussell“ von einem Posten zum anderen und streitet, ob eine Schwarze Null besser ist als eine Rote oder eine Grüne. Im Schatten allgemeiner Brexit- und Politik-Müdigkeit bauen Banken ein digitales Kontrollsystem auf, gegen das China wie eine liberale Demokratie wirkt. Sogar ein Bezahldienst mit Apfel (Apple Pay) lässt sich problemlos durchsetzen, obwohl die Menschheit beim letzten Zahlvorgang mit einem Apfel aus dem Paradies flog! Also, wie geht „Leben im Plus“? Und wie weit gehen wir dafür? In einem vehementen Plädoyer für Pluralismus kämpft Chin Meyer scharfzüngig und gut gelaunt für unsere Demokratie, findet als gewitzter Kapitalismus-Versteher die Absurditäten im System, stochert lustvoll darin herum und klärt auf.


Saukomisch sind die Geschichten, die er erzählt, mit intelligentem Witz und sprühenden Humor. Meyer vertraut seiner Mimik, seiner Gestik und seiner Stimme. Das reicht völlig, um ein Feuerwerk an Situationskomik zu entfachen.
Süddeutsche Zeitung


Gnadenlos scharf, gnadenlos präzise und gnadenlos unterhaltsam.
Münchner Merkur

Meyer ist temperamentvoll, witzig, schlagfertig, brillant.
Flensburger Tageblatt

Chin Meyers begeisternde Bühnenpräsenz, sein Multi-Talent machen ihn zum herzhaften Genuss.
Allgäuer Anzeigenblatt

Ein vergnüglicher, aber nicht nur monetärer Rundumschlag – der Mann ist Spitze!
Berliner Morgenpost

TV: Neues aus der Anstalt, Markus Lanz, Spätschicht, Schlachthof, Mitternachtsspitzen, Kurt Krömer Show, Tietjen und Hirschhausen, Alfons und Gäste, Intensivstation, Quatsch Comedy Club, Kabarett aus Franken

Preise: Stuttgarter Besen, Paulaner Solo, Tegtmeiers Erben (Jurypreis)

Abendkasse: 22,-

Im Jahr 2021 also wird Michael Krebs mit neuer Show auf Tour gehen. Es kommt nicht überraschend. »Wir alle haben es kommen sehen, aber keiner hat etwas getan!«, rufen die Mahner. Und sie haben recht! Was werdet ihr euren Kindern antworten, wenn sie euch später fragen, warum ihr nicht dabei wart? Dass das Internet stärker war? Die Couch gemütlicher? Dass ihr euch schon gerne engagiert hättet, aber nicht wusstet wie? Schwach, Freunde, ganz schwach. Enttäuscht und angewidert werden eure Sprösslinge sich von euch abwenden. Aber noch könnt ihr das verhindern. Denkt daran: Es ist auch eure Show!


Michael Krebs rockt die Kleinkunst.
Stuttgarter Nachrichten

Besser geht’s nicht. Michael Krebs wühlt den Theaterstadel zu wahren Lachstürmen auf mit seinen Simultan-Übersetzungen. ”Isch kann nischt mär läben ohne disch.” Michel, wir auch nicht!
Südkurier

Krebs ist eben auch ein ausgezeichneter Entertainer.
Süddeutsche Zeitung

TV: Satire Gipfel, Spätschicht, Mitternachtsspitzen, Ottis Schlachthof, Songs an einem Sommerabend

Preise: Kleinkunstpreis Baden Württemberg 2017, Hamburger Comedy Pokal

Deutschland, 2020; Regie: Sönke Wortmann (Kleine Haie, Der bewegte Mann, Das Wunder von Bern, Der Vorname); Mit: Christoph Maria Herbst, Nilam Farooq, Hassan Akkouch, Ernst Stötzner, Meriam Abbas, Mohamed Issa

My Fair Lady im 21. Jahrhundert: Hier wird die Story vom hyperintelligenten Lehrer und seiner lernfähigen Schülerin, die er nach seinen Vorstellungen heranbilden will, so richtig aufgepeppt und bietet eine Paraderolle für Christoph Maria Herbst – er ist der zynische Professor. Nilam Farooq hält als seine Studentin nicht nur locker mit, sondern selbstbewusst dagegen und setzt mit ihrer frischen, sympathischen Art eigene Akzente.

Diese intelligente Komödie macht sehr viel Spaß! Gekonnt und mit gutem Timing inszeniert von Sönke Wortmann, bietet “Contra” wunderbar geschliffene Dialoge und eine Art Rhetorik-Grundkurs fürs Publikum. Zusätzlich gibt es durchaus realistische Einblicke in die Abgründe der bundesdeutschen Universitätsszene und ein bisschen Sozialkritik. Ein rundum gelungenes Kinovergnügen.
programmkino

…auch die­ses Mal ist Wortmanns Remake besser als das Original. Die Figur des arroganten Zynikers ist eine Paraderolle für Chris­toph Maria Herbst, der sich mit Nilam Farooq herrlich pointierte Wortgefechte liefert.
Cinema