Frankreich/Belgien 2025; Regie: Vinciane Millereau; Mit: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne, Maxim Foster
Ein französisches Ehepaar aus kleinbürgerlichen Kreisen verschlägt es unversehens aus dem Jahr 1958 in die Gegenwart, wo es mit Emanzipation, Diversität und Digitalisierung konfrontiert wird. Während die Frau ihre ungekannten Freiheiten aber schnell zu nutzen versteht, hadert der Mann schwer mit dem Verlust seiner Privilegien.
Die unterhaltsame Komödie über ein Ehepaar, das aus dem Jahr 1958 ins Heute katapultiert wird, kombiniert Witz und Nostalgie… Tatsächlich entpuppt sie sich immer mehr als zwar überaus vergnügliche, aber nebenbei durchaus nachdenkenswerte Betrachtung über den unaufhaltsamen Wandel, über das, was wirklich zählt … und natürlich karierte Caprihosen.
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Das einfallsreiche Drehbuch bietet eine schier unerschöpfliche Fülle an Gags und Witzen, nicht nur durch den äußerlichen Kontrast zwischen gestern und heute, sondern auch über den durchaus nachvollziehbaren Culture Clash
filmstarts
Mit hohem Tempo, Slapstick und klaren Kontrasten nutzt die Komödie das Zeitreise-Genre, um Patriarchat und Nationalismus satirisch zu hinterfragen. Die Darsteller spielen den Kulturschock genüsslich aus und sorgen für viel Komik, …
Filmdienst
Mit dem Zeitreise-Motiv schöpft der Film jede erdenkliche komische Situation aus und treibt den Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf die Spitze. Didier Bourdon und Elsa Zylberstein blödeln herrlich überdreht durch den Film und haben sichtlich Spaß an dem Kulturschock, den ihre Figuren durchleben.
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Frankreich/Irland/Italien/Großbritannien/USA 2025; Regie: Jim Jarmusch; Mit: Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Vicky Krieps, Adam Driver, Tom Waits
Jim Jarmuschs Ensemble-Tragikomödie Father Mother Sister Brother folgt in drei Kapiteln entfremdeten Verwandten in unterschiedlichsten Ländern der Welt.
Das Ensemble ist durchweg grandios. Blanchett, Rampling und Krieps spielen auf einem Niveau, das an ein Streichtrio erinnert: Jede Note zählt, jede Pause wiegt schwer. Driver beherrscht die Kunst der komischen Ratlosigkeit, während Waits die Stille selbst zur Pointe macht….ein spätes, leises Meisterstück, das die Banalität des Alltags zum Leuchten bringt.
kinozeit
lakonische, mit perfektem Slowburn-Timing arbeitende und in einer schrägen Volte endende Komödie.
Filmdienst
In seinem jüngsten Film widmet sich die lebende Independent-Kino-Legende Jim Jarmusch familiären Beziehungen – und erinnert dabei nicht nur mitunter an den südkoreanischen Dialogfilm-Meister Hong Sang-soo. Wohl auch deshalb ist „Father Mother Sister Brother“ einer der lustigsten Filme seiner Karriere.
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Lakonisch lässig.
ttt Titel Thesen Temperamente
Preise: Filmfest von Venedig 2025, Goldener Löwe, Bester Film
Deutschland/Schweiz 2025; Regie: Nicolas Steiner; Mit: Karl Markovics, Luna Wedler, Lars Eidinger
Ein schrulliger Sonderling verbringt seinen Alltag betrunken und abgestumpft, bis eine behördliche Verordnung ihn zwingt, einen Schreibkurs zu belegen. Als er bei dieser Gelegenheit eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann sein literarisches Talent, und er beeindruckt mit seinen poetischen Texten wiederum die junge Frau.
Nicolas Steiner ist mit seinem Film eine echte Wundertüte gelungen voller entzückender Ideen, anrührender Charaktere.
kinozeit
Die überwiegend in Schwarz-weiß gedrehte Groteske erzählt von einer Gesellschaft, in der Empathie durch Bürokratie ersetzt wird. Für seine Mischung aus Groteske und Poesie, Aufbegehren und Resignation nutzt der hochstilisierte Film eine Fülle teils disparater Einfälle, die ebenso großzügig wie undiszipliniert kombiniert sind.
Filmdienst
dank des fantastisch aufgelegten Schauspielduos Luna Wedler und Karl Markovics – ein richtig starker Film, …
filmstarts
ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen. Sie alle haben eine Geschichte, ihre Geschichte. Und sie sind es wert, angehört zu werden.
kinozeit
Die schwer angesagte Luna Wedler (Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“) erweist sich einmal mehr als eines der aktuell großartigsten Schauspieltalente.
programmkino
Deutschland/Schweiz 2025; Regie: Nicolas Steiner; Mit: Karl Markovics, Luna Wedler, Lars Eidinger
Ein schrulliger Sonderling verbringt seinen Alltag betrunken und abgestumpft, bis eine behördliche Verordnung ihn zwingt, einen Schreibkurs zu belegen. Als er bei dieser Gelegenheit eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann sein literarisches Talent, und er beeindruckt mit seinen poetischen Texten wiederum die junge Frau.
Nicolas Steiner ist mit seinem Film eine echte Wundertüte gelungen voller entzückender Ideen, anrührender Charaktere.
kinozeit
Die überwiegend in Schwarz-weiß gedrehte Groteske erzählt von einer Gesellschaft, in der Empathie durch Bürokratie ersetzt wird. Für seine Mischung aus Groteske und Poesie, Aufbegehren und Resignation nutzt der hochstilisierte Film eine Fülle teils disparater Einfälle, die ebenso großzügig wie undiszipliniert kombiniert sind.
Filmdienst
dank des fantastisch aufgelegten Schauspielduos Luna Wedler und Karl Markovics – ein richtig starker Film, …
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ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen. Sie alle haben eine Geschichte, ihre Geschichte. Und sie sind es wert, angehört zu werden.
kinozeit
Die schwer angesagte Luna Wedler (Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“) erweist sich einmal mehr als eines der aktuell großartigsten Schauspieltalente.
programmkino
Deutschland/Schweiz 2025; Regie: Nicolas Steiner; Mit: Karl Markovics, Luna Wedler, Lars Eidinger
Ein schrulliger Sonderling verbringt seinen Alltag betrunken und abgestumpft, bis eine behördliche Verordnung ihn zwingt, einen Schreibkurs zu belegen. Als er bei dieser Gelegenheit eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann sein literarisches Talent, und er beeindruckt mit seinen poetischen Texten wiederum die junge Frau.
Nicolas Steiner ist mit seinem Film eine echte Wundertüte gelungen voller entzückender Ideen, anrührender Charaktere.
kinozeit
Die überwiegend in Schwarz-weiß gedrehte Groteske erzählt von einer Gesellschaft, in der Empathie durch Bürokratie ersetzt wird. Für seine Mischung aus Groteske und Poesie, Aufbegehren und Resignation nutzt der hochstilisierte Film eine Fülle teils disparater Einfälle, die ebenso großzügig wie undiszipliniert kombiniert sind.
Filmdienst
dank des fantastisch aufgelegten Schauspielduos Luna Wedler und Karl Markovics – ein richtig starker Film, …
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ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen. Sie alle haben eine Geschichte, ihre Geschichte. Und sie sind es wert, angehört zu werden.
kinozeit
Die schwer angesagte Luna Wedler (Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“) erweist sich einmal mehr als eines der aktuell großartigsten Schauspieltalente.
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Deutschland/Schweiz 2025; Regie: Nicolas Steiner; Mit: Karl Markovics, Luna Wedler, Lars Eidinger
Ein schrulliger Sonderling verbringt seinen Alltag betrunken und abgestumpft, bis eine behördliche Verordnung ihn zwingt, einen Schreibkurs zu belegen. Als er bei dieser Gelegenheit eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann sein literarisches Talent, und er beeindruckt mit seinen poetischen Texten wiederum die junge Frau.
Nicolas Steiner ist mit seinem Film eine echte Wundertüte gelungen voller entzückender Ideen, anrührender Charaktere.
kinozeit
Die überwiegend in Schwarz-weiß gedrehte Groteske erzählt von einer Gesellschaft, in der Empathie durch Bürokratie ersetzt wird. Für seine Mischung aus Groteske und Poesie, Aufbegehren und Resignation nutzt der hochstilisierte Film eine Fülle teils disparater Einfälle, die ebenso großzügig wie undiszipliniert kombiniert sind.
Filmdienst
dank des fantastisch aufgelegten Schauspielduos Luna Wedler und Karl Markovics – ein richtig starker Film, …
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ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen. Sie alle haben eine Geschichte, ihre Geschichte. Und sie sind es wert, angehört zu werden.
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Die schwer angesagte Luna Wedler (Venedig-Gewinnerin für „Silent Friend“) erweist sich einmal mehr als eines der aktuell großartigsten Schauspieltalente.
programmkino
Frankreich 2025; Regie: Éric Besnard (Die einfachen Dinge, Birnenkuchen mit Lavendel); Mit: Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra Lamy, Isabelle Carré, Dominique Pinon
Jean Valjean wird nach 19 Jahren Zwangsarbeit aus dem Gefängnis entlassen. Da er nirgendwo Arbeit finden kann, stielt er von einem Bischof ein Paar silberne Kerzenhalter, wird danach allerdings von der Polizei ertappt. Als der Bischof ihm jedoch vergibt, beginnt Valjean, sein Leben von Grund auf zu ändern.
Die Verfilmung des Anfangs von Victor Hugos umfangreichem Roman „Die Elenden“ konzentriert sich auf die Begegnung der Hauptfigur Jean Valjean mit ihrem Wohltäter. Eine reizvolle, vor allem darstellerisch vielschichtige Variation des Stoffs.
Filmdienst
Neuadaption des Romans „Les Misérables“ von Victor Hugo.
Frankreich 2025; Regie: Éric Besnard (Die einfachen Dinge, Birnenkuchen mit Lavendel); Mit: Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra Lamy, Isabelle Carré, Dominique Pinon
Jean Valjean wird nach 19 Jahren Zwangsarbeit aus dem Gefängnis entlassen. Da er nirgendwo Arbeit finden kann, stielt er von einem Bischof ein Paar silberne Kerzenhalter, wird danach allerdings von der Polizei ertappt. Als der Bischof ihm jedoch vergibt, beginnt Valjean, sein Leben von Grund auf zu ändern.
Die Verfilmung des Anfangs von Victor Hugos umfangreichem Roman „Die Elenden“ konzentriert sich auf die Begegnung der Hauptfigur Jean Valjean mit ihrem Wohltäter. Eine reizvolle, vor allem darstellerisch vielschichtige Variation des Stoffs.
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Neuadaption des Romans „Les Misérables“ von Victor Hugo.
Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025; Regie: Ildikó Enyedi; Mit: Tony Leung Chiu-Wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Marlene Burow, Sylvester Groth
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde.
Der Film verschränkt seine Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor.
Filmdienst
„Silent Friend“ ist ein Film von monumentaler Dimension, trotzdem fühlt er sich leicht und selbstverständlich an. Ein Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film in letzter Zeit zum Kern des Menschseins vordringt.
filmstarts
Preise: 6 Auszeichnungen Internationale Filmfestspiele von Venedig 2025, u.a. Beste Nachwuchsdarstellerin (Luna Wedler)
Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025; Regie: Ildikó Enyedi; Mit: Tony Leung Chiu-Wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Marlene Burow, Sylvester Groth
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde.
Der Film verschränkt seine Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor.
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„Silent Friend“ ist ein Film von monumentaler Dimension, trotzdem fühlt er sich leicht und selbstverständlich an. Ein Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film in letzter Zeit zum Kern des Menschseins vordringt.
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Preise: 6 Auszeichnungen Internationale Filmfestspiele von Venedig 2025, u.a. Beste Nachwuchsdarstellerin (Luna Wedler)