Neues aus dem Haus Sonnenuntergang
Die fröhliche Altenpflegerin Sybille Bullatschek ist wieder da! Nach ihrem Erfolgsprogramm „Volle Pflägekraft voraus!“, das ihr reihenweise ausverkaufte Häuser und diverse TV-Auftritte bescherte, begeistert die sympathische Schwäbin nun erneut mit skurrilen Geschichten und lustigen Gags rund um den „Pfläge“-Kosmos.
Im Haus Sonnenuntergang ist wieder die Hölle los! Während sich die beiden betagten Senioras Frau Grube und Frau Bongartz noch streiten, wer beim 100. Geburtstag mit dem Bürgermeister aufs Foto darf, fällt das Enfant terrible Herr Seifert beim Faschingsumzug mit einem mitgebrachten Jagdgewehr in Ungnade. Doch nicht nur die Senioren sind auf 180. Bei einer dubiosen Kaffeefahrt zeigt Sybille den Veranstaltern mal „wo der Pfläger die Heizdecken“ holt.
Ganz nebenbei kann man an diesem Abend auch wieder was lernen. Sybille hat auch diesmal ihren Reiserekorder dabei und büffelt mit Hilfe einer Lern-CD eine neue Fremdsprache. Löste sie doch in ihrem ersten Programm während des Englischkurses mit Sätzen wie „my job isch Pfläge“ wahre Lachsalven beim Publikum aus. Welche Sprache es diesmal ist, möchte die sympahtische Pflägekraft noch nicht verraten: „Exotisch wird’s!“ – so viel verspricht sie schonmal.
Auch der Fachkräftemangel ist für Sybille ein großes Thema. Nachdem die Einarbeitung vier neuer Schulpraktikantinnen fehlschlägt reicht es ihr! Sie erfindet die Pflägehypnose, um Menschen für ihren Lieblings-Beruf zu begeistern. „Tief im Unterbewusstsein möchte doch jeder gern eine Pflägekraft sein.“ sagt sie überzeugt.
Und zu guter letzt darf die Liebe nicht fehlen. Wo kriegt man einen Mann her, wenn zwischen Schichtdienst und beruflichem Engagement nicht viel Zeit bleibt? Richtig: Man geht zum Speed-Dating und verdreht dort den Männern in Sekundenschnelle den Kopf. So zumindest stellt Sybille sich das vor. Doch ob die Flirttipps von Kollegin Evelyn Wirkung zeigen und Sybille einem Happy End wie im Julia-Roman entgegenschlittert – lassen Sie sich überraschen!
Kommen Sie mit auf einen erfrischend kurzweiligen Ausflug ins Haus Sonnenuntergang! Ihre Pflägerin der Herzen freut sich auf Sie und hat außer vielen Pointen und originellen Songs auch wieder den ein oder anderen nachdenklichen Moment im Gepäck.

Eintritt: 26,- Euro

Rock, Soul, Funk

Nach dem Motto „we rock – you party“ kommen eigene Arrangements von Rock-, Funk- und Soulcovers aus der guten alten Zeit der 70er bis 90er zurück auf die Bühne. Der energiegeladene Sound der sechs versierten Musiker geht voll ins Ohr und von da aus direkt in die Beine. Die Rhythmusgruppe, in doppelter Besetzung am Schlagwerk, mit Reinhold Hug (perc.), Robert Stirner (dr.) und Jan Hunaeus (b.), rockt ein groovige Fundament. Mit seiner E-Gitarre heizt Holger Greiner (git.) durch die Klassiker der Musikgeschichte.

Frontmann Ingo Jaeger (voc. und keys) ergänzt die Band mit energetischem Gesang und wird melodisch perfekt von der rauchigen Stimme von Sängerin Ilona Obermüller abgerundet. Die Band freut sich auf eine groovige Dance-Party mit alten und neuen Freunden, die man nicht verpassen sollte und lange in Erinnerung bleiben dürfte!

Spielen sich durch die Klassiker der Soul- und Funk Ära. Bei ihrem mitreißenden Sound wähnt man sich in einem Club im Stile der späten 60 er Jahre.
Südkurier

Eintritt: 16,- Euro

Sebastian hat die Seiten gewechselt. Bis vor Kurzem war er vor allem Sohn. Jetzt hat er selbst einen. Viele hatten ihm das gar nicht zugetraut. Vor allem seine Mutter.
Bis jetzt hatte Sebastian Elternzeit – viel Zeit mit seinen Eltern, die aus seiner Heimatstadt Freiburg anrufen. Und jetzt eben Kinderzeit. Schließlich ist es Quatsch, dass die Elternzeit „Elternzeit“ heißt. Eltern haben nämlich gar keine Zeit mehr – außer für die Kinder. Darum geht das neue Programm um das Kind. Und natürlich auch um die Großeltern. Und um die spätkapitalistischen Zumutungen der Postmoderne und die Moralkonzeption von Immanuel Kant. Vielleicht.
Es ist für alle Menschen geeignet: Die meisten sind ja entweder Kinder oder Eltern. Manche sind sogar beides. Wie Sebastian.

Sebastian Lehmann ist in Freiburg geboren und lebt in Berlin. Auf SWR3 und RBB radioeins laufen seine Radiokolumnen „Elterntelefonate“ und „Lehmanns Leben“. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, als letztes ist sein autobiographischer Elternratgeber „Ich hab‘s dir doch gleich gesagt, Sebastian.“ erschienen.

„Selten war ‚einfach nur Lesen‘ so klug, unterhaltend und zwerchfellerschütternd… Lehmanns sonore
Stimme, die durch seine Radiokolumnen bekannt wurde, hat inzwischen Kultstatus.“
Jurybegründung Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis

Preise: Kleinkunstpreis Baden-Württembergischer 2020

Von heiter bis tiefsinnig – Deutsche Chansons und Kabarettlieder“

Ein Abend voller musikalischer Überraschungen erwartet Sie, mal poetisch, mal bissig, mal mit einem Lächeln, das sich ganz leise in Wehmut verwandelt. Daniela Weiss und Johannes Tress widmen sich mit Hingabe und Gespür dem reichen Repertoire des deutschsprachigen Chansons und Kabarettliedes und das mit sicht- und hörbarer Freude.

Die beiden Künstler verbindet nicht nur ihre musikalische Vielseitigkeit, sondern auch ein spürbarer Spaß an feinsinnigem Humor, intelligenter Satire und dem gemeinsamen Spiel mit Klang und Wort. Ihre Begeisterung für das Programm überträgt sich auf das Publikum und macht jeden Moment auf der Bühne lebendig.

Im Mittelpunkt stehen Werke von Kurt Weill, Georg Kreisler, Ralph Benatzky und anderen scharfsinnigen Beobachtern ihrer Zeit, deren Lieder aktueller denn je erscheinen. Die Stücke erzählen vom Absurden im Alltäglichen, vom Komischen im Tragischen und vom Mut, den Dingen ins Gesicht zu sehen und dabei nicht den Humor zu verlieren.

Die Mischung aus Musik, Wortwitz und feiner Melancholie macht diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis. Dabei verschmelzen Stimme und Klavier, Ironie und Ernst, Unterhaltung und Anspruch zu einem Programm, das zum Lachen verführt und zum Nachdenken anregt.

Mit: Daniela Weiss – Gesang
Die vielseitige Sängerin ist auf der Bühne zwischen klassischem Gesang und Chanson zu Hause. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme begeistert sie ihr Publikum – egal ob mit feiner Ironie oder berührender Tiefe.

Johannes Tress – Klavier & Gesang
Als Pianist, Sänger und Arrangeur versteht es Johannes Tress, Musik und Text in feinsinniger Balance zu verbinden. Mit seiner musikalischen Vielseitigkeit und seinem Sinn für Zwischentöne schafft er Räume für Lachen, Lauschen und Nachdenken.

Tauchen Sie ein in die Welt des Chansons und genießen Sie einen musikalischen Abend voller Emotionen, Ironie und Tiefgang.

Eintritt: 15,-