Deutschland, 2026; Regie: Andreas Dresen(Gundermann); Mit: Joachim Król, Dagmar Manzel

Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben,…

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich.

Höhepunkte des dialektischen Humors.
Neben seinem überaus erfolgreichen juristischen Kabarett begeistert Werner Koczwara seit Jahren auch mit seinen schwäbischen Programmen. „Für eine Handvoll Trollinger“, „Wie aus Affen Bausparer wurden“ und „Muggabatscher ond Bombobabierle“ sind Aushängeschilder des schwäbischen Humors.
“Sternhagelschwäbisch“ ist weit mehr als eine sehr heitere Zusammenstellung bekannter und nagelneuer Höhepunkte. Entstanden ist ein Programm mit atemberaubender Pointendichte, ein kabarettistisch tief schürfendes und dabei ungemein komisches Bühnenwerk mit einem leichten Hang zu künstlerischer Anarchie: Wir fahren mit dem Aufzug hinunter in die Hölle, wo uns ein restlos überforderter Teufel erwartet. Wir begegnen dem Tod, den schwere Alkoholprobleme belasten. Und nebenbei erfahren wir auch, wie man Männer und Frauen mit schwäbischen Kosenamen in den Wahnsinn treibt. Das Publikum nach der Premiere war komplett aus dem Häusle und sich einig: „Sternhagelschwäbisch“ ist das wahrscheinlich komischste Kabarett, seit es Schwaben gibt. Das Programm wird dargebracht in gut verständlichem Oxford-Schwäbisch. Als Zugabe erfolgt regelmäßig ein Sprachkurs, in welchem strittige Begriffe erklärt werden. Spätestens dann kommt es zu dramatischen Szenen im Zuschauerraum. Ein Abend mit sehr großem Humor.

Ein Satiriker der Extraklasse. Mit trockenem Sprachwitz, hochkarätiger Ironie und tiefschwarzen Pointen.
Bonner Nachrichten

TV: Spätschicht, Scheibenwischer, Autor der Harald Schmidt Show, Wetten dass?

Preise: Salzburger Stier, Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2017, Silberne Rose von Monaco

Deutschland, 2026; Regie: Fatih Akin (Amrum, Tschick, Solino, Im Juli); Mit: Eren M. Güvercin, Mariam Dawoud, Lama Alhalabi, Carlotta von Falkenhayn, Gabriel-Winner Amorin

Farasha stirbt mit 20 Jahren – doch Faris‘ Liebe zu ihr hält weit darüber hinaus. In seiner Traumwelt begegnen sie sich wieder, erst kurz und vorsichtig, dann immer länger und intensiver, bis dass die Grenze vom Traum und Realität mehr und mehr verschwimmen.

Das schon traditionelle Weihnachtsspecial im Theaterstadel.

Drummer Tom Wagener hat 2025 wieder Spitzenmusiker und Wegbegleiter aus Nah und Fern eingeladen.

Little Wing alias Art Isleb – Vocal, Jörn Blesse – Gitarre, und Tom Wagener – Drums, werden wieder einmal mit hochkarätigen Gästen den Stadel rocken:

…wussten dem Publikum mächtig einzuheizen, dass im Theaterstadel die Wände wackelten…
Südkurier

Kein Wunder also, dass sich das Publikum an diesem Blues-Rock-Spektakel gar nicht satt hören konnte. Soviel Abwechslung, soviel Vielfalt begegnet sonst selten.
Südkurier

Diese Veranstaltung ist nicht bestuhlt.

Seit 1995 ist die Kapelle HISS nun unterwegs. Als der Ätna und der Eyjaflallajökull ausbrachen, als Jahrhundertfluten und Hurricanes große Schäden verursachten, hat sie uns aufgemuntert und getröstet. Nach der Niederlage Deutschlands gegen Kroatien im Viertelfinale der Fußball-WM 1998 und in der Finanzkrise, nach der Atomkatastrophe von Fukushima und während vieler Epidemien half sie uns, die Übersicht zu bewahren, die Dinge einzuordnen und zu bewältigen.
Seit 1995 liefern HISS lyrische Lebenshilfe für alle Lagen des Daseins, den Rhythmus für ausgelassene Tanzabende, den Soundtrack zu unserem Alltag.
Und das, ohne viel zu fordern: Tosender Applaus, etwas Wein, eine Brotzeit und ein paar Münzen sind ihnen Lohn genug. „Für eine Handvoll Cent“ heißt daher auch ihr neuer Tonträger, der im 30. Jahr ihres Bestehens erscheint und uns mit mehr als einer Handvoll neuer Songs erfreut.
Wir hören Lieder voller Kraft, Witz und Lebenserfahrung über die ewigen Themen Liebe, Sucht, Fernreisen und das Wetter in der weltweit einmaligen Mischung aus Polka und Rock’n’Roll, Tex-Mex und Balkan-Blues, Ska und Country, aus Schmutz und Schmalz.

„Ein ausgefuchstes Weltmusikkonzept voller Tempo und permanenter Liebeserklärungen – an die Frauen, den Humor, das Leben.“

Eine beseelte Melange aus Karpaten-Rock, Böhmen-Polka und mexikanischen Fiesta-Grooves voller corazón und sentimiento.
rems-murr-Kultur

„Die Band baut spielerisch und ungezwungen irische und arabische Melodien ein, würzt die Polka mit Country, Latin, Walzer und Blues.“

„Zum Bandimage von Outlaws und Vagabunden gesellen sich die rabenschwarzen, ironisch-zynischen Texte der Songs.“

Stefan Hiss: Akkordeon, Gesang; Michael Roth: Mundharmonika; Janni Petsos: Gitarre; Volker Schuh: Bass; Bernd Öhlenschläger: Schlagzeug

Preise: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2019 (Hauptpreis), ”Creole” (Preis für Deutsche Weltmusik), ”Deutsche Ruth”(Preis für Folk und Weltmusik)