Am Ende eines jeden Jahres stellt man sich die bange Frage: Was war nur wieder alles los? Wie soll man sich diese Informationsflut bloß merken? Schließlich will man mitreden können.
Holger Paetz hat die „Highlights“ des Jahres 2026 gesammelt und präsentiert sie in seiner unwiderstehlichen Ein-Mann-Jahresrückblick-Show „So schön war´s noch selten!“ – Eine kabarettistische Berg- und Talfahrt durch die vergangenen 12 Monate.
Der Schwabinger Kunstpreisträger räsoniert über Politisches und Alltägliches, defloriert Tabus und zerstückelt brisante Themen nachhaltig. Blitzgescheit und anspruchsvoll treibt er seine rasanten Wortspiele auf die Spitze. So schön schwarz hat man das vergangene Jahr wohl noch kaum erlebt.
Sein Programm ist klassisches Kabarett, …und in seiner Physiognomie gemahnt er mit seinem übergroßen Insektenkopf und den permanent Luft greifenden Spinnenfingern an Karl Valentin.
Main-Echo
Holger Paetz ist so etwas wie der personifizierte Gegenentwurf zur grassierenden Comedy-welle. Klug, pointiert, nie unter Niveau, sprachlich brillant.
Main-Echo
Fein gemeißelte Sätze, abstruse Wortungetüme und spitze Pointen.
Passauer Neue Presse
Holger Paetz nölt wie die, die er da seziert, aber er liebt seine Muttersprache und scheint die Wörter, mit denen er seine präzisen Beobachtungen auf den Punkt bringt, genüsslich zu schmecken, bevor er sie ausspricht.
Süddeutsche Zeitung
TV: Münchner Nockherberg-Singspiel (Autor und Westerwelle-Double, Gelegentlich auch Double der Charles-Gattin und Vize-Queen Camilla), Ottis Schlachthof, Mitternachtsspitzen, Scheibenwischer
Preise: Salzburger Stier, Schwabinger Kunstpreis 2013, Kabarettpreis der Stadt München, AZ-Stern der Woche
Deutschland, 2025; Regie: Simon Verhoeven (Alter weißer Mann ); Mit: Bruno Alexander, Michael Wittenborn, Senta Berger, Tom Schilling, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Moritz Treuenfels, Katharina Stark
Für Joachim beginnt plötzlich ein ganz neues Leben. Er schafft entgegen aller Skepsis die Aufnahme auf die Schauspielschule München. Sein neues Zuhause wird daher die Villa seiner Großeltern – die jedoch in ihrer ganz eigenen Welt leben. Von dieser ungewohnten Welt wechselt er nun ständig auch in den eigenen Kosmos des Theaters und muss irgendwie versuchen, sich zwischen all der Merkwürdigkeit selbst zu finden.
Verhoeven trifft den ironisch-melancholischen Sound der Vorlage, der Situationskomik mit existenzieller Tiefe verbindet, perfekt und hat mit Bruno Alexander einen brillanten Hauptdarsteller gefunden,….
Cinema
Nach dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff
Best of Soul, Rock und Funk. Vier Sänger, Bläsersatz, Astral Combo – Groove
Absolut live, einzigartig und mit Garantie einen ganz besonderen Konzertabend erlebt ihr mit der Astralcombo. Seid bereit für eine charmante, energetische Show: Songs, die so von keiner anderen Band live gespielt werden: Rockpower, Soulgroove, Bläsersatz, Eigenbearbeitungen, Hammer -Soli, Rap und magische, musikalische Momente.
Acht Profi- und Livemusiker treffen sich einmal im Jahr für diesen speziellen Event, dann geht es los nach dem musikalischen Motto der Combo: Best of Soul, Rock und Funk, bedingungslos und mit einer unglaublich intensiven Performance. Das bedeutet für die Combo und Ihr Publikum jede Menge Spaß und Einiges, was so auf der Bühne passiert, ist spontan, herzlich, eben ein echtes Konzertvergnügen, das schon lange nicht mehr nur ein Geheimtipp ist!
Die fantastische Conny Kreitmeier ist die Sängerin und Frontfrau der Astralcombo 2026. Sie ist ein musikalischer Tausendsassa, eine Vollblutmusikerin par excellence: Fernsehauftritte, Zusammenarbeit und Live-Tourneen u.a. mit The Weather Girls, Jennifer Rush, Klaus Doldinger, zahlreiche Anime-TV-Serien, Studioband der Kabarettsendung „Schleich Fernsehen“ und ihr könnt sie erleben als Sängerin der Astralcombo: Come together – right now!
Lineup:
Conny Kreitmeier (vocals), Brian Farmer (trombone), Harold Iron (keyboards, vocals), Jay Cracksnow (drums), Ken Always Dieser (guitar), Pete Headwet (bass, vocals), Steve Duddley (sax, vocals), Steven Mc Shepherd (trumpet, bugel), UU Steely (sax , flute, percussion, vocals)
Nicht nur die Musiker lagen der Sängerin zu Füßen, auch das entflammte Publikum. Die Luft war voller Dynamik, Rhythmus und genialer Stimmgewalt.
Schwäbische Zeitung
Ihr Musizierspaß steckt an. Die Spielfreude überzeugt – und lädt das Publikum zum Mitsingen ein. So geht Partystimmung
Südkurier
Euro 22,- Abendkasse
Diese Veranstaltung ist nicht bestuhlt.
In einer Gorilla-Gruppe ist der Silberrücken dank seiner Erscheinung, Kraft und Erfahrung verantwortlich für die Sicherheit und das Wohlergehen des Rudels.
Bei uns Menschen ist das nicht anders. Der Mann in den 50ern hat den sozialen Status, die wirtschaftliche Sicherheit und die geistige Reife, um Familie, Arbeitskollegen und Freundeskreis sicher durch die Stürme des Alltags zu leiten.
Auch die Haare auf dem Rücken tendieren mittlerweile ins silbrige.
Es läuft, könnte man meinen.
Allerdings gibt es im Gesellschaftsdschungel Situationen, mit denen der Silberrücken nicht gerechnet hat – z. B. die eigenen Eltern, die sich immer seltsamer gebärden; die unerklärliche Anziehung, die junge Weibchen, alter Wein und anstrengende Trendsportarten plötzlich auf ihn ausüben. Die Erkenntnis, dass er nicht mehr alles gehändelt bekommt, die Kraft nachlässt und… ja… der Nebel langsam aufsteigt…
Eintritt: 26,- Euro
Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025; Regie: Ildikó Enyedi; Mit: Tony Leung Chiu-Wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Marlene Burow, Sylvester Groth
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde.
Der Film verschränkt seine Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor.
Filmdienst
„Silent Friend“ ist ein Film von monumentaler Dimension, trotzdem fühlt er sich leicht und selbstverständlich an. Ein Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film in letzter Zeit zum Kern des Menschseins vordringt.
filmstarts
Preise: 6 Auszeichnungen Internationale Filmfestspiele von Venedig 2025, u.a. Beste Nachwuchsdarstellerin (Luna Wedler)
Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025; Regie: Ildikó Enyedi; Mit: Tony Leung Chiu-Wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Marlene Burow, Sylvester Groth
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde.
Der Film verschränkt seine Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor.
Filmdienst
„Silent Friend“ ist ein Film von monumentaler Dimension, trotzdem fühlt er sich leicht und selbstverständlich an. Ein Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film in letzter Zeit zum Kern des Menschseins vordringt.
filmstarts
Preise: 6 Auszeichnungen Internationale Filmfestspiele von Venedig 2025, u.a. Beste Nachwuchsdarstellerin (Luna Wedler)
Nach seinem ersten Soloprogramm „Faszination Allgäu“ setzt der Kabarettist Maxi Schafroth seine bizarre Beobachtungsreise nahtlos fort. ,,Faszination Bayern“ ist der zweite Meilenstein seiner von langer Hand geplanten Kabarett-Trilogie. Die Idee dazu hatte Schafroth nach eigener Aussage im Alter von sieben Jahren beim Berühren des elektrischen Weidezauns in Gumpratsried bei Eggisried. ,,Das war bewusstseinserweiternd!“, so Schafroth, der im Rahmen seiner IHK Lehre zum Bankkaufmann auch eine solide Kabarettausbildung genossen hat. Maximilian Schafroth scheute bei der Entwicklung seines neuen Programms keine Mühe und kein Risiko. Er begab sich in durchaus brenzlige Situationen, darunter eine mehrjährige Betriebsspionage bei einer Großbank, ein dreitägiges Praktikum in einer Schwabinger KiTa und die Teilnahme am Seminar Atemtherapie für Führungskräfte. Begleitet wird er auch in „Faszination Bayern“ wieder von Herz und Verstand und vor allem von seinem kongenialen Gitarristen und Hofnachbarn Markus Schalk.
Zu berichten, zu beschreiben gäbe es noch unendlich viel über dieses fabelhafte Kabarett-Programm. Aber es wäre wie das Beschreiben einer Achterbahnfahrt. Dieser Kabarettist, sein Programm, wollen erlebt sein.
Südkurier
TV/Kino: Nockherberg – Fastenredner 2019/2021/2023/2024/2025, Extra 3, Mitternachtsspitzen, Tatort, Wer’s glaubt wird selig, Die letzte Sau
Preise: Bayerischer Kabarettpreis; Das große Kleinkunstfestival, Jury-Preis und Publikumspreis; Prix Pantheon
Herzlich willkommen im Abenteuerland des tagtäglichen Wahnsinns. Was früher noch locker als Ausnahmezustand durchgegangen wäre, gilt mittlerweile als Normalität. Und dank Künstlicher Intelligenz werden wir bald wohl eh nicht mehr unterscheiden können, ob es sich hierzulande um die sogenannte Realität handelt oder um einen absurden Science-Fiction-Film. Falls Sie das beruhigend finden: Der Irrsinn hat durchaus Methode.
Beste Arbeitsvoraussetzungen also für Martin Zingsheim. Freuen Sie sich auf eine aberwitzige kabarettistische Achterbahnfahrt von A wie Bildungspolitik bis Z wie Energiewende.
Und immer wieder die Frage: „Das denkt der sich doch bloß aus, oder?“ Ja, schön wär`s!
Wortgewaltig erscheint Zingsheim, ein exquisiter Gedankenakrobat ist er, ein Mensch, der glasklar analysiert, unverstellt und authentisch wirkt.
Allgemeine Zeitung
Der promovierte Musikwissenschaftler glänzt mit Hintergründigem und Ironischem auf höchstem Niveau.
Allgemeine Zeitung
Ja, so viel intelligenten Blödsinn auf einmal hat man lange nicht serviert bekommen.
bosco-gauting
Preise: Deutscher Kleinkunstpreis 2015, Salzburger Stier 2016
Eintritt: 24,-
Auftritte mit Rockgrößen wie „Slade“ und „Sweet“, begeisterte Fans und eine absolut authentische AC/DC- Live-Performance! Das sind POWERAGE! Glasklarer, kräftiger Sound und unüberhörbar die Stimme von Bon Scott. Die Band steht ihren australischen Vorbildern in nichts nach, was die Ehrlichkeit deren Musik, dem Bewegungsdrang eines Angus Young (alias Andy Köhler), kurzum den Charme eines klassischen AC/DC Konzerts angeht. Bon Scott is still alive! Stimmlich nahezu deckungsgleich präsentiert Otto Hehl die Überschallhits „Whole Lotta Rosie“ und „Highway To Hell“ aber auch Johnson-Klassiker wie „Hells Bells“ und „Thunderstruck“ sind immer dabei.
Die Stimmung beim Publikum im Theaterstadel hat am Samstagabend nicht nur den Siedepunkt erreicht, sondern drohte sogar überzukochen. Grund dafür war die Gruppe Powerage, die die perfekte Illusion des legendären australischen Vorbilds AC/DC auf die Bühne brachte.
Schwäbische Zeitung
Fast wähnt man sich bei einem Live-Konzert von AC/DC – aber es ist „nur“ die Coverband „Powerage“ die den Idolen der Rockgeschichte im Theaterstadel huldigt. Das Wörtchen nur ist dabei mit Absicht in Anführungszeichen gesetzt, denn die Gruppe spielt mit solcher Inbrunst, Freude und Perfektion, dass sich im Publikum alle einig sind: Die Kerle kommen ihren Vorbildern sehr sehr nah!
Südkurier
Es macht einfach nur einen Höllenspaß, zuzusehen und zuzuhören, wie Andy Köhler in der obligatorischen, zu klein geratenen Schuluniform wie von der Tarantel gestochen über die Bretter rast.
Schwäbische Zeitung
…machten es möglich etwas Seltenes zu hören: Nämlich, wie Lieder aus der Brian-Johnson-Ära klingen würden, wenn Bon Scott sie gesungen hätte. Denn Sänger Otto Hehl klingt schon beinah beängstigend stark nach dem ersten Mikrofonschwinger der ”Down Under” -Truppe.
Schwäbische Zeitung
Diese Veranstaltung ist nicht bestuhlt.
Seit Sommer 2022 geht Wigald Boning jeden Tag zum Baden, draußen, bei Wind und Wetter. Er legte sich seitdem mit Schwänen und Frachtschiffkapitänen an, beschwamm das Meer, glasklare Bergseen und schlammige Tümpel, tauchte in Eislöchern ab und krönte sich selbst am Coronation Day mit einem Bad in der Londoner Themse (Salbung mit zweifelhaften Pflegeprodukten inbegriffen).
In einem launigen Lichtbildervortrag nimmt Boning seine Zuhörer mit in tiefste Tiefen und auf den Wellenkamm seines sportlichen Schaffens und gibt bei Bedarf auch Tipps für Nachahmer: Wie hält man beim Winterbaden die Kälte in Schach? Was gibt es im Regenrückhaltebecken deutscher Flughäfen zu beachten? Und: Warum überhaupt Jahre lang täglich Baden gehen? Macht das schön? Oder wenigstens Spaß?
Eintritt: 30,-