ALLE VERANSTALTUNGEN

[Frei FREI ] [AUSVERKAUFT AUSVERKAUFT]

  MiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDo
April 123456789101112131415161718192021222324252627282930
RESERVIERUNG

Über die Unendlichkeit
Kino



Schweden, Deutschland, Norwegen, 2019; Regie: Roy Andersson; Mit Pär Fredriksson, Tatiana Delaunay, Martin Serner

Über die Unendlichkeit denken mehrere Figuren nach, die wie Charaktere aus 1001 Nacht ein Kaleidoskop unterschiedlicher Episoden und Geschichten menschlicher Existenzen abdecken.
Was ist das menschliche Leben mit all seiner Schönheit und Grausamkeit, seinem Glanz und seiner Banalität überhaupt? Über die Unendlichkeit nachsinnend wird der Zuschauer von Roy Andersson (Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach) und seiner Erzähl-Instanz, die an Scheherazade aus 1001 Nacht erinnert, an die Hand genommen. Wie im Traum nehmen Alltagsmomente dabei dieselbe Bedeutungsschwere wie historische Ereignisse an:
Ein Paar treibt durch das kriegsgebeutelte Köln. Ein Vater bindet seiner Tochter auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier im Regen den Schuh. Teenagerinnen tanzen vor einem Café. Besiegte Soldaten marschieren in ein Kriegsgefangenenlager. - Das alles fügt sich zu einem Reigen der Freude und Klage zusammen und deckt die unendliche Geschichte der verletzlichen menschlichen Existenz auf.

Erstaunlich, wie kraftvoll minimalistisches Kino sein kann.
Evening Standard

Süss, traurig und gleichzeitig überwältigend.
The Telegraph

Großes steht hier neben kleinem, historische Momente neben häuslichen Szenen, am Ende ist alles gleich: Gleich bedeutsam, gleich irrelevant, denn am Ende wird alles, jeder Mensch, jedes Wesen, unweigerlich sterben und in die Unendlichkeit eingehen. Diese Erkenntnis zu akzeptieren und dennoch weiterzuleben, die Schönheit kleiner Momente, im Strom der Banalität zu erkennen, vielleicht ist das der Kern der Anderssonschen Welt. Doch unabhängig davon, was der Einzelne in den Filmen Anderssons finden mag, allein durch ihre unverwechselbare Handschrift, die erstaunliche Präzision jeder einzelnen Vignette, sind die Filme des Schwedens unverwechselbare Perlen im ansonsten allzu oft von Konventionen geprägten Kinobetrieb.
programmkino

In seinem neuen Film „Über die Unendlichkeit“ führt der schwedische Regisseur Roy Andersson durch eine Art philosophisches Märchen, bei dem es um nicht viel weniger als die Welt geht, um die Schönheit und Brüchigkeit unserer Existenz und der Natur sowie um den Wunsch, all diese Kostbarkeiten zu bewahren und weiterzugeben.
kinozeit

Nur wenige zeitgenössische Regisseure haben eine so unverwechselbare Handschrift wie der Schwede Roy Andersson, der mit „Über die Unendlichkeit“ den vierten Film vorlegt, der in seinem typischen Stil gedreht wurde. ... Ein sehr eigener, sehr besonderer Film.
programmkino

Dies ist ein Film über den man noch viel nachdenken wird, wenn man das Kino verlässt. Nicht ob seiner einzelnen Episoden und Bilder, sondern gerade weil er die Seele aufrüttelt und in den wichtigen Fragen des Lebens rührt. „Wenn man sich der Verletzlichkeit der Existenz bewusst wird“, so Andersson, „dann geht man mit dem, was man hat, respektvoller und vorsichtiger um“.
kinozeit

Das Leben ist so banal wie genial. So schmerzhaft wie schön. Aber es ist vor allem eins: verletzlich. Das ist schon immer das große Thema des Schweden Roy Andersson gewesen, das er auch in „Über die Unendlichkeit“ auf seine ganze eigene Art weiter verfolgt.
kinozeit
EURO 6,00 AK* *AK - Abendkasse

Saalöffnung 19 Uhr, Programmbeginn ca. 20.15 Uhr,
wenn nicht gesondert angegeben